Knokke-Heist, Belgien
Keine Drucke, keine Auflagen, keine Serien. Jede Leinwand wird im Atelier an der belgischen Küste von Hand aufgebaut, in Schichten bearbeitet und gerahmt — und ihre Oberfläche will aus der Nähe gesehen werden.
Das Atelier
Nichts kommt fertig an. Die Keilrahmen werden hier zusammengesetzt, die Leinwand darüber gespannt und von Hand grundiert — erst dann beginnt die Malerei.
Es ist ein Arbeitsraum, kein Ausstellungsraum — Holz, Werkzeug, Leinwände in jedem Stadium an der Wand. Besuche sind nach Vereinbarung willkommen.
01
Die Leinwand wird aufgebaut, bevor gemalt wird. Acrylgele, Sand und Modellierpaste werden Schicht für Schicht in das Gewebe eingearbeitet, aushärten gelassen und erneut bearbeitet — daher das Relief der fertigen Oberfläche.
02
Die Farbe wird in dünnen Lagen über diesen Grund aufgetragen. Nichts ist deckend. Tiefe entsteht durch das, was durchscheint, nicht durch das, was obenauf liegt, und eine Leinwand kann wochenlange Lagen brauchen, bis sie zur Ruhe kommt.
03
Jede Arbeit ist in Zedernholz gerahmt. Die Leinwand sitzt zurückversetzt in der Leiste, gehalten von einer Schattenfuge, sodass das Bild als Objekt wirkt und nicht wie ein auf eine Platte geklebtes Bild.
04
Jedes Werk ist auf der Rückseite signiert und wird mit einem Zertifikat übergeben, das Werk, Jahr und ersten Besitzer nennt. Nichts wird gedruckt, aufgelegt oder reproduziert.
An der Wand
Eine Leinwand kommt erst zur Ruhe, wenn sie hängt. In voller Größe, nebeneinander und bei Tageslicht wirken Farbe und Relief so, wie sie gemeint sind.
Das Relief, die Körnung, wie das Licht die Grate trifft — nichts davon übersteht einen Bildschirm. Kommen Sie ins Atelier oder fragen Sie nach einem Video jeder Leinwand, gefilmt bei Tageslicht.